Gern gesehen
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Randnotizen

Mississippi
Für Mark Twain war der Mississippi einer der schönsten Plätze auf Erden. Endlich können Gäste in Louisiana diesen mächtigen Fluss erneut bei einer mehrtägigen Mississippi Flusskreuzfahrt erleben. Ab 2012 befahren wieder zwei Schiffe den legendären Fluss auf mehrtägigen Routen.

Audrey Headframe
In Jerome (Arizona) wurde der historische Audrey Headframe Park neben dem Jerome State Historic Park eröffnet. Das größte und älteste restaurierte Holzstück der »Little Daisy Mine« diente zur Erzförderung. 1918 bis 1938 wurde hier Erz im Wert von 125 Millionen US Dollar gefördert.

Luxus in Schottland
Schottland steht für Natur, Burgen, seine Bewohner und einige der schönsten Hotels der Welt. Nur weiß das außerhalb Großbritanniens kaum jemand. Connoisseurs Scotland hat deshalb ein Handbuch heraus gebracht, das einige der nobelsten Adressen des Landes von ihren besten Seiten zeigt.

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kanada - Saskatchewan - alle fahren durch

Diese Stimme. Zutiefst empört poltert sie durch den Äther. Sollen unsere Indianer etwa steuerfrei bleiben, dröhnt sie, und hat sogleich die Antwort parat. Natürlich nicht, schließlich sind das Menschen wie du und ich. John Gormley - der Kanal CJAM wirbt mit dem Spruch “Sie müssen ihn nicht mögen” für seinen Quotenbringer - macht Talk Radio. Jene Gattung Radio, die südlich der Grenze Tag für Tag in den offenen Wunden der schweigenden Mehrheit pult.


Entdeckungstour in Kanadas Mitte: In den Weiten Saskatchewans, wo die Kühe am schönsten sind, verlieren sich die Touristen und wird Radio wieder lehrreich.

Hier im Süden von Saskatchewan, wo auch die Kanadier Cowboyhüte tragen und Howdy sagen, ist das nicht anders. Bloß nicht, empört sich eine Hörerin. Ihre Vorfahren seien vor drei Generationen hier angekommen. Hart arbeitende “sodbusters” seien das gewesen, mit ihren bloßen Händen hätte sie die Prärie umgegraben, die ersten Winter über hätten sie sich in Erdlöchern vor den Blizzards verkriechen müssen. Und jetzt?, fragt Gormley lauernd.

Well, klagt die Lady, immer wenn man bauen wolle, legten einem irgendwelche Indianer Steine in den Weg, weil da angeblich heilige Begräbnisstätten seien. Gormley seufzt verständnisvoll und schaltet den nächsten Hörer zu. Der aber - hat der Producer nicht gründlich genug gesiebt? - beschimpft Gormley so lange als Volksverhetzer, bis der trocken mutmaßt, der Herr komme wohl aus Ontario. No Sir, kontert der Anrufer, er stamme aus Maple Creek, Saskatchewan. Wo die Kühe am schönsten seien.

Auf Roadtrips durch Nordamerika ist das Autoradio ein Segen. In Gegenden wie Saskatchewan ist es auch noch lehrreich, beantwortet es doch grundlegende Fragen wie: Wer zum Teufel lebt hier bloß? Die Provinz in der Mitte Kanadas ist das touristische Stiefkind des Riesenlandes und vor allem groß, flach und leer. Alle fahren nur durch oder fliegen drüber hinweg.

So unaufgeregt scheint die von endlos weiten Weizen- und Roggenfeldern bedeckte Prärieprovinz, dass selbst Kanadier empfehlen, nachts hier durchzufahren, weil man dann mehr sähe. Keine Million Menschen auf 650 000 Quadratkilometern: Zwangsläufig ergibt das die meisten Highwaykilometer pro Kopf der Bevölkerung in Nordamerika. Reisende auf der Suche nach Biberdämmen und Grizzly-Bären törnt die Aussicht auf Autofahren bis zum Horizont eher ab. Für Jäger unbekannter Destinationen hingegen ist es die Formel für stressfreies Entdecken, und zwar an Bord amerikanischer Mietkarossen, Kaffeehalter und lustvoll verstellbarem Fahrersitz inklusive.

Text: Ole Helmhausen, Montréal



 

Der zehnte Teil

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Meldungen

Geschichtsträchtig
Der geographisch höchst gelegene Punkt Tempe’s ist in das nationale Register geschichtsträchtiger Plätze eingetragen worden. Der auch »Tempe Butte« oder »Hayden Butte« bekannte Berg war zwischen 300-1400 Heimat der Hohokam Indianer, die in Arizina die ersten Bewässerungskanäle bauten.

Blickpunkt Uluru
20 Millionen Australische Dollar kostete die beliebteste Plattform mit Sicht auf das bekannteste Wahrzeichen Australiens. Den Uluru (Ayers Rock) können zum Sonnenaufgang auf dieser Plattform bis zu 3.000 Besucher gleichzeitig genießen.

Kayak und Rafting
Neuenglands Flüsse und Seen laden Kayak-Begeisterte zu ausgedehnten Touren ein. Wer möchte, paddelt ab Mystic parallel zur Küste Connecticuts oder unternimmt einen Ausflug durch die Thimble Islands. Die Flüsse Penobscot, Kennebec und Dead in Maine sind dagegen ein Paradies für Rafter.


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