Gern gesehen
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Randnotizen

»Méditerranée«
Die erfolgreiche Ausstellung »Méditerranée« im »Institut Océanographique« von Monaco wird bis Frühjahr 2013 verlängert. Bisher haben sich mehr als 765.000 Gäste über die Schönheit und das Problem der Umweltzerstörung im Mittelmeerraum informiert.

Einweg im Grand Canyon
Der Verkauf von Einwegflaschen im Grand Canyon National Park wird eingestellt. Der National Park Service richtet Wasserstationen ein, an denen Besucher kostenlos ihre Wasserbehälter auffüllen können. Leere Trinkflaschen machen 20 Prozent des gesamten Abfallvolumens im Grand Canyon National Park.

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kanada - Auswandern - weil's Spaß macht

Arthur Vollmer (li.) wurde 1930 in Karlsruhe geboren und arbeitete nach seinem Studium als Sachverständiger und Sicherheitsingenieur mit eigenem Büro. Im Bild mit dem Kanada-Autoren Ole Helmhausen.

gs_interviewoleundarthurAls er auch unter Wasser technische Überprüfungen vornahm, war die Idee des „Marlin“-Tauchservices in Karlsruhe geboren: „Wenn etwas als Hobby Spaß macht, kann man damit auch Geld verdienen.“ Inzwischen träumt er davon, ein Museum für ein Modell des deutschen Dorfes auf Cape Breton aus dem 18. Jahrhundert zu bauen. Noch lagert das Modell der alten Siedlung in 30 Kisten in Augsburg.

Arthur, ein Allround-Talent, entwarf und baute nicht nur die Blockhütten seines Ressorts in Nova Scotia, sondern entwickelte sein ganzes Leben lang immer wieder neue Ideen. Tauchen, Fotografie, Sammlungen von Orden, Stockabzeichen, Teilen von Schiffen wie der untergegangenen Arrow bei West Arichat, Rokoko-Zimmer der Großeltern, auf dessen Sofa schon Kaiser und Könige gesessen haben.

Arthur war 58, als er gemeinsam mit seiner Frau Maria nach Kanada auswanderte und ein ganz neues Leben begann, weil es getreu dem Familienmotto: "Weil es Spaß machen wird." Jetzt, mit 75, geht er es ein wenig langsamer an. "Mit einem neuen Knie kann man weder schnell rennen noch besonders gut auf Bäume klettern.“ Seine Erinnerungen schreibt er gerade für ein Buch nieder. Arthur erzählt darin keine Geschichten, „Stories“ sind’s, und meistens mit witzigem Schluss. Von Vätern und Vorvätern, vom Krieg, von sich selbst und Maria, den Kindern, der Zeit in Karlsruhe, die ihm kürzlich die Gratulation des OBs zum Geburtstag einbrachte. Das Studium dort und in Würzburg. Unternehmensgründung als Sicherheitsingenieur.

Arthur blickte auf ein arbeitsreiches Berufsleben zurück, das ihm häufig weder Zeit zum Essen noch zum Schlafen ließ. Dann - mit Ende 50 - die Entscheidung für Kanada und Nova Scotia. Weil es dichter an Deutschland liegt als jede andere Provinz Kanadas mit Ausnahme von Neufundland.


(Text / Foto: Peter Kensok, Stuttgart)


 

Der zehnte Teil

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Buchu

Buchu ist bei den Buschmännern und Hottentotten das, wofür die westliche Frau die Parfümerien durschstöbern: ein aromatisch duftendes Puder. In Südestafrika stellen die Einheimischen Buchu aus Pflanzenteilen eines aromatischen Strauches her und füllen es dann in Büchsen aus Schildkrötenpanzer. Auch Puderpinselchen gibt es, hergestellt zum Beispiel aus einem weichen Schakalschwanz. ... mehr

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Der geographisch höchst gelegene Punkt Tempe’s ist in das nationale Register geschichtsträchtiger Plätze eingetragen worden. Der auch »Tempe Butte« oder »Hayden Butte« bekannte Berg war zwischen 300-1400 Heimat der Hohokam Indianer, die in Arizina die ersten Bewässerungskanäle bauten.


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