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Flugangst adé ...

Angst vorm Fliegen - viele Menschen freuen sich nur bedingt auf den Urlaub: Der Anfang ist das Schlimmste, das Ende sowieso. Dabei liegt die Ursache hinter der Flugangst häufig in Themen, die mit dem Fliegen gar nichts zu tun haben ... mehr




Unbekanntes Transkaukasien

Armenien - Armenien

Hayastan nennen die Armenier ihr Heimatland, nach ihrem höchsten Gott „Hayk“ aus heidnischer Zeit. Zahlreiche Routen führen entlang fruchtbarer Ebenen, trockener Felssteppen, schneebedeckter Bergwege und türkis schimmernder Seen. Ein Land am Rand Europas in den transkaukasischen Bergen ... mehr

Randnotizen

Mississippi
Für Mark Twain war der Mississippi einer der schönsten Plätze auf Erden. Endlich können Gäste in Louisiana diesen mächtigen Fluss erneut bei einer mehrtägigen Mississippi Flusskreuzfahrt erleben. Ab 2012 befahren wieder zwei Schiffe den legendären Fluss auf mehrtägigen Routen.

Ultramarathon in Utah
Vom 23. bis 29. September 2012 findet der Grand to Grand Ultra 2012 statt, der erste und bislang einzige Ultramarathon sowohl für Läufer als auch für Geher in Nordamerika, bei dem die Teilnehmer sich selbst versorgen müssen. Austragungsort der rund 160 Meilen (256 km) langen Strecke sind die US-Bundesstaaten Utah und Arizona. 

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Start Besprechungen 2012 Zöller, Martin - Madonna, ein Blonder

Martin Zöller - Madonna, ein Blonder!
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Martin Zöller - Madonna, ein Blonder!

KEN. Martin Zöller wird als Korrespondent der Badischen Zeitung (Freiburg) nach Rom geschickt. Das ist durchaus mit Arbeit verbunden, lässt ihm aber genügend Zeit, das Drumherum für ein Buch zu erfassen: Touristenpreise, Taschendiebe, die Typologie der Carabinieri, den Barmann Dino und alles rund um die hübsche Elisa, in die er sich verguckt.

Martin Zöller - Madonna! - ist blond. Und blond in Rom ist so wie "Langnase" in China. Das weiß der Vatikan-Reporter jedoch noch nicht wirklich, als er für ein Jahr in die Ewige Stadt aufbricht. Er weiß auch vieles andere nicht, die Bedeutung von Gesten, langgezogenen Lauten wie "Eeeeeh!". Und auf Italienisch zu schimpfen, dass sich die Balken biegen, muss er auch noch lernen.

Rom mit richtigen Römern - "Eeeeh!"

All das lernt er, wie auch den Unterschied zwischen nahezu historischen Kaffeemaschinen und den entsprechenden High-Tech-Geräten in den Männergesprächen der Barristas: Dino von der Bar „Papagallo" und seinen Mitbewerbern. Von Umbauten aus seiner Mietwohnung vertrieben, kommt er in der Wohngemeinschaft der Reiseführerin Elisa unter und verliebt sich prompt. Vielleicht ist das ja seine Chance, nicht mehr als Engländer verkannt, von Straßenmusikern bedrängt zu werden und in den Lokalen endlich die Menüs vorgesetzt zu bekommen, die auch die Römer essen würden.

Elisa ist Dinos Nichte. Als Onkel ist aber selbst Dino nur ein bescheidener Teil der Großfamilie Elisas in den Abruzzen. Zöller löst Entsetzen aus, als er dort den angebotenen Rotwein ablehnt und statt dessen Cola und Fanta mischt. Auch seine Bitte um gemahlenen Käse zum Fischgericht entlarvt ihn als kulturlos. Ganz unten durch ist er jedoch, als er während eines Pressetermins in Kalabrien vor laufenden Kameras von einer Pressereferentin geküsst wird.

Auch Elisa schaut Nachrichten. Und auch ihre Großfamilie hat es gesehen, darunter ein Cousin, mit dem sich "Emartin Solar" besser nicht anlegen sollte. Das Ende droht alles andere als happy zu werden. Dann wird ein unverheirateter 32jähriger Angehöriger des Dorfes für den legendären Madonnen-Lauf gesucht. Und Zöller, wenn auch nicht wohl gelitten, ist in diesem Zustand das kleinre Übel. Am Ende trägt er die Statue als Zweiter über die Ziellinie und verweist seinen unmittelbaren Rivalen um Elisa auf den letzten Platz.

"Madonna, ein Blonder!" - Ich dachte erst: Muss das sein? Dann fand ich es mindestens amüsant, wie Martin Zöller sich auf eine liebenswürdige Art von Fettnäpfchen zu Fettnäpfchen bewegt und dem Kulturschock in Rom eine humorvolle Note gibt. Wir lernen hier die Grenzen derjenigen kennen, die in Rom nur wie die Römer sein werden, wenn sie sich auf die Römer auch wirklich einlassen. Das ist Martin Zöller gelungen.



 

Der zehnte Teil

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Buchu

Buchu ist bei den Buschmännern und Hottentotten das, wofür die westliche Frau die Parfümerien durschstöbern: ein aromatisch duftendes Puder. In Südestafrika stellen die Einheimischen Buchu aus Pflanzenteilen eines aromatischen Strauches her und füllen es dann in Büchsen aus Schildkrötenpanzer. Auch Puderpinselchen gibt es, hergestellt zum Beispiel aus einem weichen Schakalschwanz. ... mehr

Meldungen

Elephant Garlic Festival
Bereits zum 15. Mal findet in North Plains, Oregon, vom 10.-12. August 2012 das North Plains Elephant Garlic Festival statt. Auch wenn der »Elefanten-Knoblauch« eher mit dem Gemeinen Lauch verwandt ist, ähnelt er in Aussehen und Geschmack doch sehr der beliebten Gewürz- und Heilpflanze.

Humboldt-Blick
Alexander von Humboldt besuchte Teneriffa 1799 vor der großen Amerika-Expedition. Seinen spektakulären Ausblick auf das üppige Orotava Tal vom »Balkon von Teneriffa« können Reisende zwischen La Orotava und dem La Cuesta de la Villa am neuen »Humboldt-Blick« nachempfinden.

Höllisch gut
Entlang der Selbitz an der bayerisch-thüringischen Landesgrenze des Frankenwaldes erstreckt sich das Naturschutzgebiet Höllental. Markierte Wege von über 30 Kilometern erstrecken sich in den Tälern der Selbitz, der Thüringischen Muschwitz und der Sächsischen Saale.


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